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Jörg von Elm

Tel.: 0170 - 348 5651
joerg.vonelm[at]drk-boernsen[dot]de

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Rettungshundestaffel

Die Rettungshundestaffel des DRK Kreisverbandes Herzogtum Lauenburg e. V. ist Anfang 2017 nach Auflösung der Ortsvereinsstaffel Schwarzenbek und Umgebung e.V. neu gegründet worden und verfügt über langjährig erfahrene Hundeführer, Helfer und Ausbilder. Die Staffel ist nun direkt dem Kreisverband unterstellt und wir Mitglieder sind in einem DRK Ortsverein stationiert. Trainiert wird im ganzen Herzogtum.

Zurzeit besteht die Staffel aus:
• 3 geprüften einsatzfähigen Flächen-Teams
• 4 Flächen-Teams in Ausbildung
• 1 Helfer ohne Hund

Unsere Rettungshundeteams werden nach der DRK-Prüfungsordnung gemäß DIN 13050 geprüft und müssen diese Prüfung alle 24 Monate wiederholen.

Wie auch die Polizeihunde haben die Hunde der Rettungshundestaffel verschiedene Spezialgebiete. Da es bei der Suche nach vermissten Personen oftmals um Leben und Tod geht, setzen die Rettungsmannschaften auf eine Kombination aus Mantrailern, Flächensuchhunden, Suchketten, Helikopter, Drohnen mit Wärmebildkameras und Handyortung.

Welche Art Rettungshunde gibt es?

1. Flächensuchhunde
Im Gegensatz zum Mantrailer arbeitet der Flächensuchhund ohne Geruchsprobe. Er wittert den Geruch lebender Personen und spürt diese auf. Der Einsatz dieser Hunde ist auf fast jeder Geländeform möglich. Flächensuchhunde kommen zum Einsatz, wenn der Suchbereich der vermissten Person eingegrenzt werden kann, ohne dass ein konkreter Punkt bekannt sein muss.

2. Trümmersuchhunde
Die Arbeit als Trümmersuchhund zählt zu den schwierigsten Formen der Rettungshundearbeit. Der Trümmersuchhund muss die menschliche Witterung aus einer Vielzahl anderer Gerüche herausfiltern und Opfer auffinden, die unter meterdicken Trümmerschichten begraben sein können. Der Hund zeigt seinen Fund dann durch Verbellen oder Scharren an. Typische Einsätze finden beispielsweise statt nach Gasexplosionen oder in Erdbebenkrisengebieten.

3. Mantrailer
Das Mantrailing ist ein Spezialgebiet des Rettungshundewesens. Der Hund folgt dem Individualgeruch eines bestimmten Menschen. Die Suche beginnt an dem letzten vermuteten Aufenthaltsort der Person, bevor diese verschwand. Dem Mantrailer wird an dieser sogenannten Abgangsstelle ein Geruchsgegenstand angeboten (z. B. von der vermissten Person getragene Kleidung oder seiner Zahnbürste). Daraufhin verfolgt der Mantrailer die Spur, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land.

Für die Ausbildung zum Rettungshund sind grundsätzlich alle Hunderassen und Mischlinge zugelassen. Wichtig ist, dass der Hund mit Freude und Ausdauer arbeitet und sich Menschen und Artgenossen gegenüber friedlich verhält.

Wer sich ehrenamtlich in unserer Staffel engagieren möchte, kann unter dem folgenden Kontakt gerne einen Termin für ein Probetraining vereinbaren. Ebenso sind Helfer aus allen DRK Ortsvereinen des Kreises Herzogtum Lauenburg bei uns gern gesehen. Um in der Staffel mitzuwirken ist es nicht nötig den Ortsverein zu wechseln!

Staffelleitung:
Jörg von Elm
Tel.: 0170 - 348 5651
Mail: joerg.vonelm[at]drk-boernsen[dot]de

Zu guter Letzt noch eine Bitte:
Rettungshundeführer arbeiten mit ihren Hunden ehrenamtlich um anderen Menschen das Leben retten zu können. Rettungseinsätze sind für die betroffenen Personen kostenlos. Jeder, der den Einsatz von Rettungshunden benötigt, kann sich kostenlos an die nächste Polizeidiensstelle wenden. Trotz der ehrenamtlichen Tätigkeit kosten Ausrüstung, Ausbildung, Fahrzeuge etc. viel Geld. Jede kleine Spende, und sei es nur der Gegenwert einer Taschenlampenbatterie hilft, damit auch in Zukunft weiter Menschenleben gerettet werden können. Auch Sachspenden nehmen wir gerne entgegen. Sprechen Sie uns dazu gerne an, dann können wir über unseren Bedarf sprechen.

Spenden können Sie auf folgendes Konto:
DRK Kreisverband Herzogtum Lauenburg
IBAN: DE81 2305 2750 0000 1409 45
Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg
Verwendungszweck: zweckgebunden Rettungshundestaffel

Weitere Informationen und News finden Sie unter: www.facebook.com/rhsHerzogtumLauenburg/

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